Die Bundesrepublik Deutschland: Global Player, Wirtschaftsraum mit immensem Potential, Nachbar der Schweiz

Die Bundesrepublik Deutschland: Global Player, Wirtschaftsraum mit immensem Potential, Nachbar der Schweiz

"Made in Switzerland" und "Made in Germany" stehen weltweit für Qualität. Um diese grenzüberschreitende Qualitätssteigerung zu verwirklichen, richten Schweizer Unternehmer, auch wenn sie zum Kreis der KMU gehören, ihren Blick über die Landesgrenze nach Deutschland.

So gilt es zum Beispiel abzuklären, ob und ggf. welche Möglichkeiten bestehen, ein zweites Standbein zu errichten, sich an einer Unternehmung zu beteiligen, neue Märkte zu bearbeiten, neue Käuferschichten für bestehende Produkte zu erschliessen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Deutschland hat eine Fläche von rd. 357.000 qkm, ist also mehr als 8 mal so gross wie Schweiz.

In den 16 Bundesländern bestehen 11 Metropolregionen, die im grossregionalen und europäischen Zusammenhang als Antriebe für eine Kräftebündelung im globalen Wirtschaftsgeschehen dienen sollen.

Übersicht Metropolregionen

Metropolregionen als Kooperationsform von Regionen üben somit Innovations- und Wettbewerbsfunktionen aus und verstärken mit Bildung, Wissenschaft und Forschung wesentliche Standort- und Wachstumsfaktoren zur Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.

Europäische Metropolregionen sind in der Reihenfolge der Bundesländer von Norden nach Süden zu nennen:

  • Hamburg
  • Bremen - Oldenburg
  • Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg
  • Berlin - Brandenburg
  • Rhein-Ruhr
  • Halle - Leipzig - Sachsendreieck
  • Frankfurt - Rhein-Main
  • Nürnberg
  • Rhein - Neckar
  • Stuttgart
  • München

So interessant einerseits die Metropolregionen für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Bildung und Beschäftigung und somit als möglich Standorte für Investoren sind, so sollten aber andererseits Standortvorteile in anderen Regionen Deutschlands nicht ausser Acht gelassen werden. Auch dort finden sich, je nach Branche und Strategie sehr gute Möglichkeiten für Investoren.

Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung in Deutschland ist sehr vielfältig gegliedert, angefangen von Programmen des Bundes, der Länder, der Städte und Gemeinden, bis zu speziellen Förderungseinrichtungen von Institutionen und Banken, zunehmend aber durch immer mehr kommunale Wirtschaftsförderungsmassnahmen.

isw verfügt über entsprechende Kontakte und Erfahrungen und kann zusammen mit dem Interessenten aus der Schweiz auf dessen unternehmerische Strategie zugeschnittene Problemlösungen entwickeln und bei der Umsetzung mitwirken.

Steuern

Ein Vergleich der Steuersysteme beider Länder zeigt grosse Unterschiede auf.

Die Komplexität diverser Steuerarten in Deutschland und nicht so sehr die Höhe der jeweiligen Steuerbelastung stellen oftmals ein -zu Unrecht vermutetes- Hindernis für unternehmerische Überlegungen dar. Denn gerade was die steuerliche Belastung von Unternehmen angeht, so braucht Deutschland den direkten Vergleich nicht zu scheuen.

Kurzübersicht über das Steuersystem in Deutschland

  • Steuern auf Bundesebene Bund, Länder und Gemeinden:

Lohn- / Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, u.a.

  • Steuern auf Länderebene

Erbschaftsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Grunderwerbsteuer, u.a.

  • Steuern auf Gemeindeebene

Gewerbesteuer (Teile sind an Bund und Länder abzuführen), Grundsteuer, u.a.

Das scheint kompliziert (und ist es auch).

Ein Gespräch mit Fachleuten zeigt aber sehr schnell, welche Vorteile und welche (grenzüberschreitenden) Optimierungsmöglichkeiten sich dem Schweizer Investor bieten.

Sehr interessant anzumerken ist ebenso, dass das Nachbarland Frankreich Überlegungen angestellt hat, ein Steuersystem nach deutschem Vorbild einzuführen.

Arbeitszeiten, Lohnhöhe, Sozialleistungen u.a.

Die tatsächlich geleistete Arbeitszeit in Deutschland und der Schweiz hat sich in den letzten Jahren ziemlich angenähert.

Unterschiede bestehen nach wie vor bei den Lohnnebenkosten.

Aber trotz aller Vorschriften in Tarifverträgen, trotz kompliziertem Arbeitsrecht und Betriebsverfassungsgesetz und trotz sonstiger Gesetze, Vorschriften und Verordnungen, für den schweizerischen Investor bestehen durchaus Gestaltungsfreiräume, auch im Personalbereich.

Hier lohnt sich, ggf. die Nutzung des vorhandenen Gefälles in der Lohnhöhe zwischen Ballungszentren und ländlichen Regionen bei Investitionen in diese Gebiete auszunutzen.

Zusammengefasst:

So unterschiedlich die Pläne und Investitionsvorhaben Schweizer Unternehmen im KMU-Bereich auch sein mögen, sichert die Beteiligung erfahrener Spezialisten schon in der Überlegungsphase eine erfolgversprechende strategische Ausrichtung, eine zügige operative Umsetzung und somit einen optimalen Einsatz der für die Investition bereitstehenden finanziellen Mittel.

isw Institut für Schweizer Wirtschaftsförderung steht Ihnen dafür gerne mit innovativen und investorenfreundlichen Lösungsvorschlägen zur Verfügung.

Nutzen Sie unsere kostenlose Orientierungsberatung (bis zu 4 Stunden):
Kontaktieren Sie uns oder rufen Sie uns an: 0049 - (0)621 - 41098 - 51


isw Institut für Schweizer Wirtschaftsbeziehungen - iswch.de
 

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